Grizzlies Newsarchiv!
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ÖEL-Premiere der Grizzlies: Grizzlies kämpfen – WEV bleibt eiskalt
Ein ganz besonderer Tag für die Grizzlies Linz: Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte betraten die Bären in der Österreichischen Eishockeyliga (ÖEL) das Eis. Die Vorfreude auf dieses neue Kapitel war groß – ebenso die Herausforderung, die mit dem Schritt in eine überregionale Liga verbunden ist. Vor 664 Zuschauern in der LINZ AG Eisarena wartete mit dem WEV gleich zum Auftakt ein starker Gegner aus Wien.
Am Ende mussten sich die Grizzlies mit 0:5 geschlagen geben. Das Ergebnis ist bitter, doch der Auftritt der Linzer macht gleichzeitig Hoffnung: Über weite Strecken konnten die Grizzlies mit dem erfahrenen Wiener Team mithalten und insbesondere im zweiten Drittel zeigen, dass sie in dieser Liga durchaus bestehen können.
WEV gibt im ersten Drittel den Ton an
Die Partie begann mit viel Tempo, wobei der WEV zunächst klar den Ton angab. Die Wiener setzten die Grizzlies früh unter Druck und gingen bereits in der 5. Minute mit 1:0 in Führung. Kurz vor der ersten Pause erhöhte der WEV auf 2:0. Die Grizzlies mussten sich in den ersten 20 Minuten zunächst an das hohe Tempo und die Intensität der neuen Liga gewöhnen.
Starke Reaktion der Grizzlies im zweiten Drittel
Doch nach der ersten Pause präsentierten sich die Bären deutlich verbessert. Die Mannschaft kam mit viel Energie aus der Kabine und zeigte, dass sie keineswegs gewillt war, die ÖEL-Premiere einfach aus der Hand zu geben.
Die Grizzlies übernahmen zunehmend das Kommando und waren im zweiten Drittel über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft. Mit großem Einsatz erspielten sich die Linzer immer wieder gefährliche Torchancen und brachten die Wiener Defensive gehörig unter Druck.
Was fehlte, war einzig der verdiente Treffer. Trotz zahlreicher Möglichkeiten wollte die Scheibe einfach nicht im Wiener Tor einschlagen. Stattdessen schlug der WEV erneut eiskalt zu und erhöhte in der 30. Minute auf 3:0.
Im Schlussdrittel bringt der WEV die Partie nach Hause
Mit drei Toren Rückstand gingen die Grizzlies in den letzten Spielabschnitt. Die Mannschaft kämpfte weiter und versuchte alles, um noch einmal zurückzukommen. Doch der WEV konnte das Spiel zunehmend kontrollieren und ließ in der Defensive kaum noch etwas zu.
In der 54. Minute fiel schließlich das 4:0, kurz vor der Schlusssirene machten die Wiener mit dem fünften Treffer endgültig den Deckel drauf. Der WEV brachte die Partie damit souverän über die Zeit.
Ein Ergebnis, das nicht den ganzen Auftritt erzählt
Natürlich schmerzt eine 0:5-Niederlage – und gerade bei einer Premiere hätte man sich einen anderen Ausgang gewünscht. Doch die Grizzlies können aus diesem ersten ÖEL-Spiel auch viel Positives mitnehmen.
Vor allem das zweite Drittel hat gezeigt, dass die Linzer mit dem Tempo und der Qualität der ÖEL mithalten können. Die Mannschaft erspielte sich zahlreiche Chancen, zeigte Charakter und bewies, dass sie auch gegen einen starken Wiener Gegner spielbestimmende Phasen entwickeln kann. Dass am Ende kein eigener Treffer gelang, war an diesem Nachmittag der entscheidende Unterschied.
Auch die Statistik zeigt, wie konsequent der WEV seine Möglichkeiten nutzte: Die Wiener kamen insgesamt auf 35 Torschüsse, die Grizzlies auf 21. Beide Mannschaften blieben im Powerplay ohne Treffer.
Die Premiere ist verloren – die Hoffnung aber keineswegs.
Der erste Schritt in ein neues Kapitel ist gemacht. Die Grizzlies haben Lehrgeld bezahlt, aber gleichzeitig gezeigt, dass sie in der ÖEL angekommen sind und mitspielen können. Jetzt gilt es, die Erfahrungen aus diesem Spiel mitzunehmen, weiter hart zu arbeiten und die zahlreichen Chancen künftig auch in Tore umzumünzen.
Die Reise hat gerade erst begonnen. Und dieser erste Auftritt macht Lust auf mehr.